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Lesen durch Schreiben

Ihre Kinder wachsen in eine Welt hinein, in der die Anforderungen an das Lesenkönnen höher sind als früher. Einen einfachen Text laut vorzulesen genügt künftig nicht mehr. Lesen heißt, einen Text verstehen, und weil verstehen denken ist, könnte man auch definieren: Lesen heißt denken!

Daher orientiert sich Lesen durch Schreiben ausdrücklich an einem erweiterten Lesebegriff, der neben dem Schreiben (und Lesen) regelmäßig auch „Denken“ verlangt. Den Kindern werden da in großem Maße auch scheinbar „lesefremde“ Aufgaben gestellt: Versteckte Gegenstände suchen, Bilder vergleichen, Zählen, mit Merkmalstabellen umgehen, mit Diagrammen arbeiten oder „Logicals“ lösen usw. Das alles hat durchaus mit Lesekompetenz zu tun. Denn Lesekompetenz als Verstehen verlangt in unserer komplexen Welt, dass jemand informationstüchtig ist, d.h. Informationen unterschiedlichster Art finden, ordnen und verwerten kann.

Lesen durch Schreiben – und das irritiert Sie jetzt womöglich – orientiert sich an der ungewohnten Auffassung, Leseunterricht sei umso wirkungsvoller, je unspezifischer er sei, d.h.: je weniger er sich nur auf Leseaufgaben konzentriert und je mehr er anderes, das scheinbar gar nichts mit Lesen zu tun hat, aufgreift. Es wird daher keine Lesetechnik vermittelt, der Lehrgang hat andere Schwerpunkte:

- Anregungen zum Schreiben,
- Wortschatzerweiterung und Begriffsbildung,
- Wahrnehmungs- und Konzentrationsübungen,
- Denkerziehung,
- „Brücken zur Mathematik“ sowie
- Hinführung zu einer aufgabenadäquaten Arbeitshaltung.

Zudem wird versucht, eine hohe Lernmotivation zu begründen. Das eigentliche Ziel des Leseunterrichts ist nämlich nicht das Kind, das lesen kann, sondern das Kind das lesen tut, weshalb der Lehrgang den Kindern einen vielfältig abwechslungsreichen Unterricht mit vielen Freiräumen für eigenes Tun bietet. Bei Lesen durch Schreiben sind im Wesentlichen zwei Prinzipien leitend:

1. Lesen durch Schreiben
2. Selbstständiges Lernen

Als zentrales Arbeitsmaterial bekommt jedes Kind eine Buchstabentabelle, von der es die zum Schreiben notwendigen Buchstaben abmalen kann. Es gibt also keine Lesefibel wie es früher üblich war. Ihr Kind kann mithilfe dieser Tabelle alles schreiben, was es will, sodass der Wortschatz keinen Einschränkungen unterliegt. Die Buchstabentabelle macht auch Übungen zum Buchstabenlernen
überflüssig. Schreibt das Kind nämlich immer wieder selbstgewählte Wörter und Texte, dann lernt es die Buchstaben mit der Zeit von selbst.

aus: "Was Eltern wissen sollten" das Heinevetter Verlags.

Das vollständige Dokument finden Sie hier.